Hallo, ich bräuchte mal euren Rat.
Und zwar war ich vor 5 Jahren, als ich 17 war, beim Hausarzt, da ich wissen wollte, was die Verkrümmung meiner Wirbelsäule, die mir selbst aufgefallen ist, zu bedeuten hatte. Dieser hat Skoliose festgestellt und mir daraufhin Krankengymnastik verschrieben. Diese habe ich dann auch ein halbes Jahr lang mehr oder weniger regelmäßig absolviert. Eine kleine Verbesserung war im Anschluss anscheinend zu verzeichnen. Seit meinem 18. Lebensjahr habe ich nichts mehr dagegen gemacht, die Krankengymnastik hätte ich ja zum Teil selbst bezahlen müssen.
Bis heute hat es sich aber wieder verschlechtert, die Verkrümmung ist sichtbar größer geworden, auch Schmerzen habe ich deswegen hin und wieder.
Ich habe mich darum aber nicht mehr gekümmert, da ich erst in aller Ruhe mein Abitur und Studium zu Ende bringen wollte. Nun aber möchte ich mich wieder diesem Problem widmen.
Ich habe an eine Reha in Bad Salzungen gedacht. Bekomme ich diese so einfach verschrieben, oder muss ich da große Überzeugungskraft leisten? Wenn ja, könnte die Reha mit Kosten verbunden sein?
Der Hausarzt hatte mich damals zu einem Orthopäden geschickt, dieser war mir allerdings nicht hilfreich. Der Grad der Verkrümmung wurde im Übrigen auch nicht errechnet. Die Zahl sollte man aber vorher wissen, oder? Wenn ja, kann jeder beliebige Orthopäde diesen "errechen", oder benötigt es die Fachkenntnis eines speziellen Orthopäden?
Ist die Gradzahl davon abhänigig, ob ich eine Reha genehmigt bekomme? Ich finde die nochmalige Krankengymnastik, die ich bereits absolviert hatte, nicht so nützlich, würde lieber die Schroth-Methoden kennen lernen.
Wie kann ich am besten vorgehen?
Ich freue mich auf hilfreiche Antworten.
Reha genehmigt bekommen?!
-
minimine
- Co-Admin

- Beiträge: 6145
- Registriert: So, 17.02.2008 - 13:21
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose
- Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Hallo hoffel,
Gleich vorweg, es gibt leider nicht sehr viele Ärzte, die in Sachen Skoliose wirklich kompetent sind. Entweder du musst einen längeren Weg in Kauf nehmen, oder wenn nicht möglich, dann kannst du dir auch Info-Material der jeweiligen Klinik zuschicken lassen und gehst damit konkret zu einem Arzt.
LG
Minimine
du brauchst als erstes mal eine komplette Diagnose inkl. aktueller Gradzahlen, für die Reha brauchst du dann sowieso eine möglichst aktuelle Röntgenaufnahme! Ich weiß nicht aus welcher Gegend du kommst, du kannst ja mal unter Gesucht/Gefunden schauen, ob ein Orthopäde bei dir in der Nähe dabei ist. Suche dir am Besten einen Arzt, der auch eine Ganzwirbelsäulen-Aufnahme der Wirbelsäule machen kann.Wie kann ich am besten vorgehen?
Gleich vorweg, es gibt leider nicht sehr viele Ärzte, die in Sachen Skoliose wirklich kompetent sind. Entweder du musst einen längeren Weg in Kauf nehmen, oder wenn nicht möglich, dann kannst du dir auch Info-Material der jeweiligen Klinik zuschicken lassen und gehst damit konkret zu einem Arzt.
Das Verordnen an sich dürfte nicht das Problem sein. Es kann aber sein, dass Arzt bzw. auch Kostenträger darauf drängen erstmal ambulante Maßnahmen auszuschöpfen, dann musst du halt erst ein paar mal zu einem ambulanten Schroth-Therapeuten gehen.Bekomme ich diese so einfach verschrieben, oder muss ich da große Überzeugungskraft leisten?
Wenn du Arbeitnehmer bist, dann zahlt die Reha die Rentenversicherung, wenn nicht, dann die Krankenkasse. Für dich fallen da Kosten für die Zuzahlung der Reha an. Bei der Rentenversicherung ist das an das Einkommen gekoppelt, bei der Krankenversicherung zahlt man pauschal 10 Euro am Tag, es sei denn man ist von der Zuzahlung befreit.könnte die Reha mit Kosten verbunden sein?
LG
Minimine
LG
Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
