rundrücken - diagnose anzweifeln?
rundrücken - diagnose anzweifeln?
hallo forum!
seit geraumer zeit bin ich mir bewusst das meine körperhaltung nicht gerade ideal ist, gestern war ich zum ersten mal beim orthopäden.
er hat mir eine kyphose/rundrücken und eine lendenwirbellordose diagnostiziert, allerdings noch im "normbereich" (was immer das auch heissen soll).. mein becken ist leicht nach vorne gekippt, was wohl durch die lordose zwangsläufig bedingt ist. ausserdem hängen meine schultern leicht nach unten bzw. vorne.
alles in allem ist also die normale s-form der wirbelsäule bei mir deutlich stärker ausgeprägt.
dazu kommt noch das ich oft schmerzen (erträglich, aber durchaus vorhanden!) im bereich der brustwirbelsäule und starke muskelverspannungen in rücken/schulter/nacken habe. dazu muss ich sagen das ich tischler (-lehrling) bin und jeden tag den ganzen tag körperlich arbeite.. viel stehen, ungünstige körperhaltungen, viel zu schwere sachen schleppen etc..
ich wurde geröntgt, und meine wirbel sind anscheinend alle schön gleichmässig und wohl absolut in ordnung, also nicht erkennbar deformiert oder in irgend einer form "kaputt". der arzt hat mir gesagt das ich aus orthopädischer sicht gesund bin, die verformung der wirbelsäule geht auf einen übermässigen wachstumschub in der jugend zurück und da kann man nichts machen. "den (rücken) kriegen sie nicht mehr gerade".
er hat mir empfohlen schön weiter ins fitnesstudio zu gehen und bei den rückenübungen darauf zu achten viele wiederholungen mit geringem gewicht zu machen, ausserdem soll ich zweimal die woche ne halbe stunde schwimmen (kraulen) gehen.. wenn ich das drei monate durchziehe habe ich keine schmerzen mehr. meine rückenmuskulatur ist wohl zu schwach für die arbeit der ich nachgehe..
naja ich war dann erst mal zufrieden da mein rücken zwar krumm aber gesund (?) ist.. dann bin ich heute auf dieses forum gestossen und hab mal ein bischen geguckt, und jetzt will ich mich doch nicht so einfach "abspeisen" lassen.
ich bin sicherlich kein "extremfall" aber die kyphose ist auf jeden fall sichtbar, wenn ich mein profil im spiegel anschaue (und die röntgenbilder) kommts mir schon ziemlich "krumm" vor.
dazu muss ich noch sagen das mich der optische aspekt jetzt nicht todunglücklich macht aber auf jeden fall psychisch belastet und mich viel beschäftigt, zumal ich ihn auch oft merke (=schmerzen). ich hätte halt lieber einen geraderen rücken!
ich mache mir auch sorgen das mein rücken mangels richtiger therapie evtl. in ein paar jahren den geist aufgibt und ich z.b. meiner geliebten arbeit und anderen dingen nicht mehr nachgehen kann..
jetzt will ich gerne was unternehmen und stehe ganz ratlos da!
ich hoffe jemand kann mir was schlaues sagen, vielen dank..
seit geraumer zeit bin ich mir bewusst das meine körperhaltung nicht gerade ideal ist, gestern war ich zum ersten mal beim orthopäden.
er hat mir eine kyphose/rundrücken und eine lendenwirbellordose diagnostiziert, allerdings noch im "normbereich" (was immer das auch heissen soll).. mein becken ist leicht nach vorne gekippt, was wohl durch die lordose zwangsläufig bedingt ist. ausserdem hängen meine schultern leicht nach unten bzw. vorne.
alles in allem ist also die normale s-form der wirbelsäule bei mir deutlich stärker ausgeprägt.
dazu kommt noch das ich oft schmerzen (erträglich, aber durchaus vorhanden!) im bereich der brustwirbelsäule und starke muskelverspannungen in rücken/schulter/nacken habe. dazu muss ich sagen das ich tischler (-lehrling) bin und jeden tag den ganzen tag körperlich arbeite.. viel stehen, ungünstige körperhaltungen, viel zu schwere sachen schleppen etc..
ich wurde geröntgt, und meine wirbel sind anscheinend alle schön gleichmässig und wohl absolut in ordnung, also nicht erkennbar deformiert oder in irgend einer form "kaputt". der arzt hat mir gesagt das ich aus orthopädischer sicht gesund bin, die verformung der wirbelsäule geht auf einen übermässigen wachstumschub in der jugend zurück und da kann man nichts machen. "den (rücken) kriegen sie nicht mehr gerade".
er hat mir empfohlen schön weiter ins fitnesstudio zu gehen und bei den rückenübungen darauf zu achten viele wiederholungen mit geringem gewicht zu machen, ausserdem soll ich zweimal die woche ne halbe stunde schwimmen (kraulen) gehen.. wenn ich das drei monate durchziehe habe ich keine schmerzen mehr. meine rückenmuskulatur ist wohl zu schwach für die arbeit der ich nachgehe..
naja ich war dann erst mal zufrieden da mein rücken zwar krumm aber gesund (?) ist.. dann bin ich heute auf dieses forum gestossen und hab mal ein bischen geguckt, und jetzt will ich mich doch nicht so einfach "abspeisen" lassen.
ich bin sicherlich kein "extremfall" aber die kyphose ist auf jeden fall sichtbar, wenn ich mein profil im spiegel anschaue (und die röntgenbilder) kommts mir schon ziemlich "krumm" vor.
dazu muss ich noch sagen das mich der optische aspekt jetzt nicht todunglücklich macht aber auf jeden fall psychisch belastet und mich viel beschäftigt, zumal ich ihn auch oft merke (=schmerzen). ich hätte halt lieber einen geraderen rücken!
ich mache mir auch sorgen das mein rücken mangels richtiger therapie evtl. in ein paar jahren den geist aufgibt und ich z.b. meiner geliebten arbeit und anderen dingen nicht mehr nachgehen kann..
jetzt will ich gerne was unternehmen und stehe ganz ratlos da!
ich hoffe jemand kann mir was schlaues sagen, vielen dank..
-
mohnbluemchen
Hallo Joiner
Dein Post "springt" einen ja geradezu an! Durch derart kompetente Orthopäden hat schon so mancher einen noch krümmeren Rücken bekommen.
Hat Dein Orthopäde denn die Röntgenaufnahmen ausgemessen und einen Kyphose-Winkel bestimmt. ca. 35° wären normal.
Und was bitte soll das heißen:
"wirbel sind anscheinend alle schön gleichmässig" und
"die verformung der wirbelsäule geht auf einen übermässigen wachstumschub in der jugend zurück"
Also sind die wirbelkörper nun verformt oder nicht???? :grosseaugen:
Wie alt bist Du denn jetzt eigentlich? Ich bin 22 und mach jetzt (für Frauen) auch nicht so die optimale Arbeit (zwar sitzen, gehen und stehen im Wechsel), aber muss auch oft schwere Patienten heben oder ihnen aufhelfen, das spürt man nach nem langen Tag auch ganz schön.
Trotzdem will ich meinen Job nicht aufgeben. D.h. habe ich jetzt seit 3 Wo ein Korsett (von Rahmouni in Stuttgart) und "schrothe" wieder.
Wenn Du einen M. Scheuermann haben solltest, reicht nicht einfach Schwimmen und bisserl turnen, da musst Du ganz gezielt was machen.
Und wenn Du rein optisch schon das Gefühl hast, das da was nicht stimmen kann. Kannst du dich denn längere Zeit selbst aufrichten?
LG,
Dein Post "springt" einen ja geradezu an! Durch derart kompetente Orthopäden hat schon so mancher einen noch krümmeren Rücken bekommen.
Hat Dein Orthopäde denn die Röntgenaufnahmen ausgemessen und einen Kyphose-Winkel bestimmt. ca. 35° wären normal.
Und was bitte soll das heißen:
"wirbel sind anscheinend alle schön gleichmässig" und
"die verformung der wirbelsäule geht auf einen übermässigen wachstumschub in der jugend zurück"
Also sind die wirbelkörper nun verformt oder nicht???? :grosseaugen:
Wie alt bist Du denn jetzt eigentlich? Ich bin 22 und mach jetzt (für Frauen) auch nicht so die optimale Arbeit (zwar sitzen, gehen und stehen im Wechsel), aber muss auch oft schwere Patienten heben oder ihnen aufhelfen, das spürt man nach nem langen Tag auch ganz schön.
Trotzdem will ich meinen Job nicht aufgeben. D.h. habe ich jetzt seit 3 Wo ein Korsett (von Rahmouni in Stuttgart) und "schrothe" wieder.
Wenn Du einen M. Scheuermann haben solltest, reicht nicht einfach Schwimmen und bisserl turnen, da musst Du ganz gezielt was machen.
Und wenn Du rein optisch schon das Gefühl hast, das da was nicht stimmen kann. Kannst du dich denn längere Zeit selbst aufrichten?
LG,
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15282
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo joiner,
Du bist nicht der einzige mit dieser Erfahrung:
"Fitnesstraining, ein bischen schwimmen und sonst kann man nichts machen"
Du brauchst eine kompetente Diagnose und vor allem den richtigen Behandlungsweg. Da bietet sich zur Zeit eigentlich nur Dr. Hoffmann in Stuttgart an, der Dir sicherlich eine REHA nach Schroth verordnet, das ist eine spezielle KG. Ausserdem könnte noch ein Korsett in Frage kommen.
Gruss
Klaus
Lies mal ein bischen hier im Forum!jetzt will ich gerne was unternehmen und stehe ganz ratlos da!
Du bist nicht der einzige mit dieser Erfahrung:
"Fitnesstraining, ein bischen schwimmen und sonst kann man nichts machen"
Du brauchst eine kompetente Diagnose und vor allem den richtigen Behandlungsweg. Da bietet sich zur Zeit eigentlich nur Dr. Hoffmann in Stuttgart an, der Dir sicherlich eine REHA nach Schroth verordnet, das ist eine spezielle KG. Ausserdem könnte noch ein Korsett in Frage kommen.
Gruss
Klaus
-
login vergessen (joiner)
hallo!mohnbluemchen hat geschrieben: Hat Dein Orthopäde denn die Röntgenaufnahmen ausgemessen und einen Kyphose-Winkel bestimmt. ca. 35° wären normal.
Und was bitte soll das heißen:
"wirbel sind anscheinend alle schön gleichmässig" und
"die verformung der wirbelsäule geht auf einen übermässigen wachstumschub in der jugend zurück"
Also sind die wirbelkörper nun verformt oder nicht???? :grosseaugen:
Und wenn Du rein optisch schon das Gefühl hast, das da was nicht stimmen kann. Kannst du dich denn längere Zeit selbst aufrichten?
LG,
ne, den winkel hat er nicht bestimmt.. er hat die aufnahmen nur angeguckt.
meine wirbelkörper sind nicht verformt oder beschädigt sondern ganz "normal", keine auffälligkeiten zu erkennen. sagt zumindest der arzt.
ja ich kann mich längere zeit selbst aufrichten, schultern nach hinten, rücken gerade.. aber halt nur mit "gewalt" sozusagen, ich muss dann auch unnatürlich stark meine brust rausdrücken. wenn ich eine normal entspannte haltung einnehme (also nicht hängen lassen oder sowas!) dann bin ich nicht wirklich aufgerichtet..
ich komme mir schon ziemlich krumm vor (ich achte auch penibel darauf), und meine freundin sagt auch das man definitiv den unterschied zu "normal" geraden menschen sieht..
